Rückblick auf den Festgottesdienst

Es war ein sehr festlicher und strahlender Gottesdienst, wie es zum Anlass und zu Epiphanias passt: Das Licht nicht nur des Weihnachtsbaumes und der Krippe, sondern auch der strahlende Glanz von Orgel und Bläserensemble erfüllte die gut besuchte Kirche.
Schon zu Beginn war eine ganz besondere und feierliche Stimmung spürbar, als der neue Kirchengemeinderat zu den Klängen der Orgel einzog und ganz vorne Platz nahm. Drei Chöre und Gesangsensembles aus unserer Gemeinde – aus den ehemaligen drei Teilgemeinden – waren gemeinsam am Werk. Sie haben damit für alle und hörbar und also erfahrbar gemacht, wie schön und wie harmonisch die neue Zusammenarbeit sein kann, die nun auf die Fusion folgt und sie bereits mit vorbereitet hatte.
Frau Pröpstin Decke hat ein Grußwort des Kirchenkreises gesprochen und die Anordnung verlesen, die

unsere Fusion formal feststellt, und sie sprach auch den Segen für alle ganz am Ende des Gottesdienstes: Somit war dann der Boden bereitet für alles Weitere, zunächst für das anschließende Zusammensein und den leckeren kleinen Imbiss in der Kirche, der tatsächlich irgendwie gereicht hat für alle rund 130 Teilnehmenden.
„Dient dem Herrn“! Das ist das Zentrum und die Mitte des Bibeltextes zum Tage gewesen, aus dem Römerbrief – so Pastor Ostendorf in der Predigt:
Ganz ähnlich wie die Mitte des Bodenbildes auf dem Flyer, das aus der Kathedrale von Chartres stammt. Es geht darum, sich auf den Weg zu begeben und zum Kern oder Zentrum des Evangeliums zu kommen … also zu dem, was Gott mir vor allem zu sagen hat. Wir als Gemeinde Marschlande, so Pastor Ostendorf weiter, können auch alle gemeinsam so einen Weg machen. Wichtig sind dann nicht nur Ausdauer und Beharrlichkeit, sondern auch auf das Miteinander beim Austausch darüber, wo der gemeinsame Weg denn nun entlanggeht. Und es kommt dann auch darauf an, sich die nötigen Pausen und Haltepunkte zu gönnen … wie zum Beispiel auf einem der Stühle auf dem Bild.
Matthias Mannherz
